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Zirkussport am Freihof-Gymnasium
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„…der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ Friedrich Schiller

Immer wieder bevölkern die Zirkussportler bei Sonnenschein den Foggiaplatz vor dem Freihof-Gymnasium. Dieser ist dann voll mit Schülern der Unterstufe, die Diabolos hochwerfen, Pois schwingen und mit Tellern üben. Die Teller sind aus Plastik, sonst bräuchten wir im Moment doch noch zu viel Nachschub. Die Einradfahrer nützen die stabile Mauer der Schule als Halt und radeln nach einiger Zeit frei über den Platz. Oft sind die Schüler auch beim Double Dutch zu sehen und obwohl mancher es für unmöglich hält man kann auch in zwei langen Seilen hüpfen. Oft probieren auch ältere Schüler die Geräte des Zirkussports aus, wie zum Beispiel die RolaBolas. Gerade dieses Balancieren mit einem Brett auf einer Rolle zeigt, dass neben dem Spaß Zirkussport Koordination und Haltung trainiert. Die Schüler erleben, wie man mit Training Fortschritte macht.

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Das Angebot besteht am Freihof-Gymnasium aus zwei Bereichen, dem Zirkussport in Bewegung und Entspannung, immer montags ab 11.55 bis 13.10 Uhr, und der Zirkussport-AG am Mittwoch von 14.05-15.40 Uhr. Auch dieses Jahr sind wieder einige Auftritte geplant, so beim 5er-Fest, am Tag der offenen Tür, dem Kinderzirkusfestival 2007, im Rahmen des Musicals und voraussichtlich bei Schule als Staat. Wenn wir an einem solchen Auftritt arbeiten, kommen noch zum Spaß das Erlernen von Präsentationsfähigkeit, Schauspielerei und Tanz hinzu.
Jonglage und Akrobatik hat viel mit Durchhaltevermögen und Übung zu tun, doch schon die ersten drei Termine zeigen die ersten Erfolge – vor lauter „Herr Förschler, schauen sie, was ich kann!", weiß ich oft kaum noch, wen ich zuerst bewundern soll. Und so fliegen lauter bunte Gegenstände um mich herum durch die Luft, die Einräder sind immer belegt und nach harter Arbeit haben die Schüler die Freude, dass es endlich klappt. Was später so leicht und einfach aussieht ist dann das Ergebnis von viel Geduld mit sich selbst und den Geräten. Am Anfang steht oft ein „Ich kann das nicht!“, doch nach kurzer Zeit folgt die Frage: „Was kann ich damit noch machen?“ Nach einer Urkunde für die erfolgreichen Grundkenntnisse in der Tücherjonglage folgen meist noch viele andere.
Also, nur hereinspaziert in den Zirkussport des Freihof-Gymnasiums egal welches Alter!!!

Andreas Förschler
Lehrer und Leiter der Zirkussport-AG