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Theater-AG am Freihof-Gymnasium






Rückblick auf eine zehnjährige Geschichte

1996: Unsere kleine Stabilisierung ( nach: Tadeusz Rózewicz, Die Zeugen oder unsere kleine Stabilisierung ).

Absurdes Theater von großer komischer Eindringlichkeit steht am Beginn und wird Programm für die weitere Arbeit. Das Komische ist immer das von der geltenden Ordnung Ausgegrenzte. Im Lachen aber wird das Ausgegrenzte als zum Leben Dazugehöriges wieder hereingeholt und zeigt die Begrenztheit der geltenden Ordnung.

1997: Die Magd als Herrin ( eine Oper von Giovanni Battista Pergolesi )
1998: Abendessen für drei ( nach: Roald Dahl, Lammkeule )
1999: Friedrich Dürrenmatt, Die Physiker
2000: Die Spielverderber ( frei nach Michael Ende, Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren )
2001: Aristophanes, Der Frieden
2002: Anselmus oder Die Vision vom glücklichen Leben ( nach: E.T.A. Hoffmann, Der goldne Topf )
2003: Abendessen für drei ( nach der – im Rahmen eines Schulfestes - nicht besonders gelungenen Aufführung von 1998 neu bearbeitet )
2004: Das kalte Herz ( nach Wilhelm Hauffs gleichnamiger Erzählung )
2005: Georg Büchner, Leonce und Lena
2006: keine Aufführung



Ausblick

2007: 2006 – Kennen Sie Heine?
Aufführungen am 07., 08. und 09. Februar 2007 um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum im Neubau.

Rückblick

2006: keine Aufführung
Schade. Schön ist, wenn am Schuljahresende eine Aufführung stattfindet. Aber mit dem „Sommermärchen“ konkurrieren? 2006 war genügend los. Eine Aufführung war nicht nötig. Theater-AG ist nicht nur Kreieren von Aufführungen, die mühselig, lustvoll und Zeit fressend gestaltet werden müssen.
Schön ist, wenn eine Aufführung stattfindet.
Was findet sonst statt?
- Körpertraining, weil der Körper als Träger von Ausdruck und Emotionen begriffen werden muss - Sprechtraining, Konzentrationsübungen
- Annäherung an sprachliche Texte, anders als im Unterricht üblich
- Impulse in ein Spiel umsetzen, Improvisieren
- sprachliche Texte in gestisches Spiel überführen
- Alltagssituationen reflektieren und spielerisch gestalten
- Sinngebungen dekonstruieren und neue Sinngebungen konstruieren
- die Welt besser verstehen
- die Augen öffnen
- …
Die Welt ist alles, was der Fall ist. ( Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus )

Ausblick

07., 08. und 09. Februar 2007
2006 – Kennen Sie Heine?